So funktioniert das.
Ein Besucher schaut sich deine Seite an und geht wieder. Ein Tracking-Code wie das Meta-Pixel oder das Google-Tag merkt sich das. Später sieht dieser Besucher auf Instagram, YouTube oder anderen Seiten eine Anzeige von dir.
Das ist wie ein Verkäufer, der sich an einen Kunden erinnert, der letzte Woche schon mal im Laden war.
Was das für dich heißt.
Die wenigsten fragen beim ersten Besuch an. Retargeting holt die zurück, die schon Interesse gezeigt haben. Deshalb ist es oft günstiger pro Anfrage als Werbung an völlig Fremde.
Zwei Einschränkungen: Erstens erreichst du nur Besucher, die im Cookie-Banner zugestimmt haben, das ist oft nur ein Teil. Zweitens braucht es eine gewisse Besucherzahl, sonst ist die Zielgruppe zu klein, um Anzeigen sinnvoll auszuspielen.
Was ist Remarketing?
Remarketing ist der Begriff, den Google für dasselbe Prinzip verwendet. In Google Ads heißt die Funktion so, bei Meta spricht man meist von Retargeting oder benutzerdefinierten Zielgruppen. Gemeint ist in beiden Fällen die erneute Ansprache von Website-Besuchern.
So machen wir das.
Wir schalten Kampagnen bei Meta und Google. Unser Rat: Retargeting erst, wenn genug Besucher zusammenkommen, Tracking-Codes nur nach Einwilligung laden (bei uns über Borlabs Cookie) und die Häufigkeit begrenzen. Wer dieselbe Anzeige zwanzigmal sieht, ist eher genervt als überzeugt.