So funktioniert das.
§ 25 TDDDG (früher TTDSG) regelt: Wer Informationen auf dem Gerät eines Besuchers speichert oder ausliest, braucht dafür dessen Einwilligung. Ausgenommen ist, was für den Betrieb der Seite unbedingt nötig ist, etwa ein Warenkorb. Dazu kommt die DSGVO, sobald Daten an Dritte wie Google oder Meta gehen.
Der Banner fragt deshalb vorher und lädt Tracking, Videos oder Karten erst nach Zustimmung. Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen.
Brauche ich einen Cookie-Banner?
Nur, wenn deine Seite zustimmungspflichtige Dienste nutzt. Typisch sind Google Analytics, der Meta-Pixel, eingebettete YouTube-Videos oder Google Maps. Eine Seite ohne solche Dienste braucht keinen Banner. Das ist sogar die bessere Lösung, wenn du auf diese Dienste verzichten kannst.
Gibt es ihn kostenlos?
Ja, es gibt kostenlose Banner-Plugins für WordPress. Für eine Seite mit ein, zwei Diensten reicht das oft. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern ob der Banner richtig eingerichtet ist: Er muss die Dienste wirklich blockieren, bis jemand zustimmt. Ein Banner, der nur hübsch aussieht, hilft nichts.
So machen wir das.
Wir setzen Borlabs Cookie ein. Externe Inhalte wie YouTube oder Karten laden erst nach Einwilligung. Auf unserer eigenen Seite messen wir mit Matomo ohne Cookies, weil das für unsere Webanalyse reicht. Ob dein Setup rechtlich passt, entscheidet im Einzelfall ein Anwalt oder Datenschutzbeauftragter.