So funktioniert das.
Die Datenschutz-Grundverordnung regelt EU-weit, wann du Daten von Menschen verarbeiten darfst. Personenbezogen ist alles, was sich einer Person zuordnen lässt: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, aber auch eine IP-Adresse.
Grundprinzip: Du brauchst für jede Verarbeitung einen Grund, den das Gesetz erlaubt, etwa einen Vertrag, eine Einwilligung oder ein berechtigtes Interesse. Und du musst darüber informieren.
Was das für dich heißt.
Auf einer Website betrifft die DSGVO vor allem vier Stellen:
- Formulare: nur abfragen, was du wirklich brauchst, und sicher übertragen
- eingebundene Dienste wie Karten, Videos, Schriften oder Tracking
- das Webhosting, am besten in der EU
- Dienstleister mit Zugriff auf Daten, mit denen du einen AVV brauchst
Was passiert bei Verstößen?
Die Aufsichtsbehörden können Bußgelder verhängen, Betroffene können Auskunft oder Schadensersatz verlangen. Für kleine Betriebe kommt Ärger meist über Beschwerden oder Abmahnungen, selten über eine Prüfung von Amts wegen. Ruhig bleiben hilft, sauber aufstellen hilft mehr.
So machen wir das.
Wir hosten auf Servern in Deutschland, binden externe Inhalte wie YouTube oder Karten erst nach Einwilligung ein und bauen Formulare mit unserem eigenen Plugin Flinkform, das auf sparsame Datenerhebung ausgelegt ist. Wie wir eine WordPress-Website erstellen, steht auf der Leistungsseite. Ob deine Seite rechtlich vollständig ist, entscheidet im Einzelfall ein Anwalt oder Datenschutzbeauftragter.