Datenschutzerklärung

Auch: Datenschutzhinweise, Datenschutzinformation, Privacy Policy

Kurz gesagt.

Die Datenschutzerklärung sagt Besuchern, welche Daten deine Website erhebt, wozu und an wen sie gehen. Praktisch jede Website braucht eine.

So funktioniert das.

Die DSGVO verpflichtet dich, Menschen zu informieren, wenn du ihre Daten verarbeitest. Auf einer Website passiert das schneller, als man denkt: Der Server speichert IP-Adressen, ein Kontaktformular verschickt Namen und E-Mail-Adressen, eine eingebundene Karte oder ein Video lädt Inhalte von fremden Servern.

Die Datenschutzerklärung listet das alles auf: welche Daten, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage, wie lange und an welche Dienstleister.

Ist eine Datenschutzerklärung Pflicht?

Ja, für praktisch jede Website. Schon der Aufruf der Seite erzeugt technisch personenbezogene Daten, weil die IP-Adresse übertragen wird. Eine Website ganz ohne Datenverarbeitung gibt es in der Praxis kaum.

Taugt ein Generator?

Als Anfang, ja. Generatoren liefern saubere Textbausteine. Das Problem ist nicht der Text, sondern der Abgleich: Die Erklärung muss zur tatsächlichen Seite passen. Steht ein Dienst drin, den du nicht nutzt, ist das unschön. Fehlt einer, den die Seite lädt, ist das ein echter Mangel.

Nach jeder Änderung an der Seite, etwa einem neuen Plugin oder Formular, gehört die Erklärung erneut auf den Prüfstand.

So machen wir das.

Unser Rat: Mach zuerst eine Liste aller Dienste, die deine Seite tatsächlich einbindet, von Schriften über Karten bis zum Formular. Mit dieser Liste wird die Erklärung aus dem Generator oder vom Datenschutzbeauftragten passend. Externe Inhalte laden bei uns erst nach Einwilligung über den Cookie-Banner. Rechtsberatung ist das nicht, im Einzelfall entscheidet ein Anwalt oder Datenschutzbeauftragter.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .