DNS

Auch: Domain Name System, DNS-Server, Nameserver, DNS-Einträge

Kurz gesagt.

DNS ist das Telefonbuch des Internets. Es übersetzt deine Domain in die Zahlenadresse des Servers, auf dem deine Website und deine E-Mails liegen.

So funktioniert das.

Wenn jemand deine-firma.de eintippt, fragt sein Gerät zuerst einen DNS-Server: Wo wohnt diese Domain? Ein DNS-Server ist ein Rechner, der genau solche Fragen beantwortet. Die Antwort ist eine IP-Adresse, also die Zahlenadresse des Servers. Erst dann wird die Seite geladen. Das dauert Millisekunden, niemand merkt es.

In den DNS-Einträgen steht auch, wohin deine E-Mails gehen. Website und Postfach können deshalb bei verschiedenen Anbietern liegen.

Was das für dich heißt.

Solange alles läuft, musst du dich um DNS nicht kümmern. Wichtig wird es beim Umzug zu einem neuen Hoster, bei einem Relaunch oder beim Wechsel des E-Mail-Anbieters. Ein falscher Eintrag, und die Website ist weg oder Mails kommen nicht mehr an.

Änderungen brauchen etwas Zeit, bis sie überall angekommen sind. Meist sind es Minuten bis wenige Stunden, in seltenen Fällen bis zu zwei Tage.

Was ist ein Nameserver?

Ein Nameserver ist der DNS-Server, der für deine Domain zuständig ist und ihre Einträge verwaltet. Meist stellt ihn der Anbieter, bei dem die Domain registriert ist. Wer den Zugang dazu hat, entscheidet, wohin Website und E-Mails zeigen. Diese Zugangsdaten gehören also in sichere Hände und sollten dir bekannt sein.

So machen wir das.

Unser Rat vor jedem Umzug: alle bestehenden Einträge sichern, vor allem die für E-Mails. So zieht nur die Website um, und das Postfach bleibt, wo es ist. Und DNS-Änderungen lieber nicht am Freitagnachmittag, sondern dann, wenn noch jemand erreichbar ist.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .