A/B-Test

Auch: A/B-Testing, Split-Test, Split-Testing

Kurz gesagt.

Bei einem A/B-Test bekommen Besucher zufällig zwei Varianten einer Seite oder Anzeige zu sehen. Gemessen wird, welche Variante mehr Anfragen oder Klicks bringt.

So funktioniert das.

Du änderst eine Sache, zum Beispiel die Überschrift oder den Text auf dem Button. Die Hälfte der Besucher sieht Version A, die andere Hälfte Version B. Nach einer Weile vergleichst du, welche Version die bessere Conversion-Rate hat.

Wichtig ist, nur eine Sache auf einmal zu ändern. Sonst weißt du am Ende nicht, was den Unterschied gemacht hat.

Was das für dich heißt.

Ein A/B-Test ersetzt Meinungen durch Zahlen. Das klingt gut, hat aber einen Haken: Er braucht genug Besucher. Wenn eine Seite im Monat 300 Besucher und fünf Anfragen hat, entscheidet bei einem Test der Zufall, nicht die bessere Version.

Für viele kleine Websites ist ein klassischer A/B-Test deshalb nicht aussagekräftig. Dort bringt es mehr, offensichtliche Schwachstellen zu beheben und die Entwicklung über Monate zu beobachten.

Wann lohnt sich ein A/B-Test?

  • Bei Seiten mit viel Besuch, etwa Shops oder Landingpages mit Werbung dahinter.
  • Bei Anzeigen, weil Plattformen wie Meta Ads das Testen gleich mit eingebaut haben.
  • Wenn die Frage klar ist, zum Beispiel: Welche Überschrift bringt mehr Anfragen?
  • Nicht bei kleinen Seiten mit wenigen Anfragen im Monat.

So machen wir das.

Unser Rat: Bei Werbekampagnen mehrere Motive und Texte gegeneinander laufen lassen und das Budget auf das schieben, was funktioniert. Bei Websites mit wenig Besuch lieber auf eine saubere Webanalyse und gesunden Menschenverstand setzen als auf Tests, die nichts aussagen.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .