API

Auch: Schnittstelle, Programmierschnittstelle, Application Programming Interface, API-Schlüssel

Kurz gesagt.

Eine API ist eine Schnittstelle, über die zwei Programme automatisch Daten austauschen. So holt sich etwa deine Website die Objekte aus der Maklersoftware.

So funktioniert das.

Eine API ist wie die Durchreiche zwischen Küche und Gastraum. Der Gast muss nicht in die Küche, er bestellt nach festen Regeln und bekommt, was er bestellt hat. Genauso fragt ein Programm beim anderen nach festen Regeln an und bekommt Daten zurück, ohne dass ein Mensch etwas abtippt.

Was das für dich heißt.

Über Schnittstellen sparst du doppelte Arbeit und Tippfehler. Typische Beispiele:

  • Makler pflegen Objekte einmal in ihrer Software, die Website zeigt sie automatisch an. Für Immobiliendaten gibt es dafür den Austauschstandard OpenImmo.
  • Anfragen aus dem Kontaktformular, also Leads, landen direkt im Kundenverwaltungsprogramm.
  • Bewertungen oder Öffnungszeiten werden aus anderen Diensten übernommen.
  • Ein Shop gleicht Bestellungen oder Rechnungen mit der Buchhaltung ab.

Was ist ein API-Schlüssel?

Ein API-Schlüssel ist ein langes Passwort für Programme. Damit weist sich deine Website bei einem anderen Dienst aus, etwa bei einer Kartenfunktion oder einem Newsletter-Tool. Wer den Schlüssel hat, darf in deinem Namen zugreifen, manchmal auch auf deine Rechnung. Deshalb gehört er nie in eine unverschlüsselte E-Mail oder auf einen Zettel am Monitor.

So machen wir das.

Unser Rat: Frag vor jeder Anbindung, ob die Software eine offizielle Schnittstelle hat und was passiert, wenn sie sich ändert. Für WordPress gibt es für viele Dienste fertige Plugins, eine eigene Lösung lohnt sich erst, wenn keins passt. Wie das bei Maklern läuft, steht im Artikel OpenImmo und WordPress.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .