Meta-Pixel

Auch: Facebook-Pixel, Tracking-Pixel, Conversion-API, Conversions API, CAPI

Kurz gesagt.

Das Meta-Pixel ist ein Code-Schnipsel auf deiner Website, der an Meta meldet, wer die Seite besucht und was er dort tut. Es darf erst nach Einwilligung laden.

So funktioniert das.

Das Pixel ist ein kleines Skript, das beim Seitenaufruf Daten an Meta schickt: welche Seite aufgerufen wurde, ob ein Formular abgeschickt wurde, oft verknüpft mit dem Facebook- oder Instagram-Konto des Besuchers. Früher hieß es Facebook-Pixel.

Die Conversion-API (Conversions API) macht das Gleiche, nur vom Server aus statt im Browser. Sie wird oft zusätzlich eingesetzt, weil Werbeblocker das Pixel im Browser aufhalten.

Was das für dich heißt.

Ohne Pixel weiß Meta nicht, welche Anzeigen zu Anfragen geführt haben, und kann die Ausspielung nicht verbessern. Retargeting funktioniert ohne Pixel gar nicht.

Gleichzeitig ist das Pixel ein Datenschutzthema. Nach § 25 TDDDG und der DSGVO darf es erst laden, wenn der Besucher im Cookie-Banner zugestimmt hat. Das gilt auch für die Conversion-API: Dass die Daten vom Server kommen, ändert nichts daran, dass personenbezogene Daten an Meta gehen. Im Zweifel klärt das ein Anwalt.

Brauche ich das Meta-Pixel?

Nur, wenn du Meta Ads schaltest und deren Erfolg messen willst. Wer keine Werbung auf Facebook oder Instagram macht, sollte das Pixel gar nicht erst einbauen. Ein vergessenes Pixel auf einer alten Seite ist ein unnötiges Risiko.

So machen wir das.

Wir arbeiten mit Borlabs Cookie, externe Dienste laden erst nach Einwilligung. Unser Rat: das Pixel nur einsetzen, solange Kampagnen laufen, und keine serverseitige Übertragung einrichten, die am Cookie-Banner vorbeiläuft.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .