WebP

Auch: WebP-Format, AVIF, Bildformat

Kurz gesagt.

WebP ist ein Bildformat für Websites. Bilder sind darin bei gleicher Qualität deutlich kleiner als JPG oder PNG und laden dadurch schneller.

So funktioniert das.

WebP wurde von Google entwickelt und kann beides: Fotos wie JPG und durchsichtige Hintergründe wie PNG. Die Dateien sind meist rund ein Viertel bis ein Drittel kleiner, ohne dass man einen Unterschied sieht. Alle aktuellen Browser zeigen WebP an.

Der Nachfolger heißt AVIF. Er spart noch einmal spürbar Platz, braucht aber länger zum Umwandeln, und sehr alte Geräte können ihn nicht anzeigen.

Was das für dich heißt.

Bilder sind auf den meisten Websites der größte Brocken. Wer sie als WebP ausliefert, verbessert die Ladezeit und den LCP-Wert der Core Web Vitals oft deutlich. Umstellen musst du dafür nichts von Hand: Ein passendes Plugin wandelt hochgeladene Bilder automatisch um.

Wichtiger als das Format bleibt die Größe. Ein 6.000 Pixel breites Handyfoto ist auch als WebP zu groß.

Was ist eine WebP-Datei?

Eine WebP-Datei ist ein ganz normales Bild mit der Endung .webp. Wenn du ein Bild von einer Website speicherst und es sich nicht wie gewohnt öffnen lässt, liegt es meist daran. Browser, die Fotos-App unter Windows und die Vorschau auf dem Mac öffnen WebP in aktuellen Versionen ohne Weiteres. Brauchst du ein JPG, kannst du es dort über Exportieren oder Speichern unter umwandeln.

So machen wir das.

Unsere Empfehlung: Bilder vor dem Hochladen auf eine sinnvolle Breite bringen, für die meisten Seiten reichen rund 2.000 Pixel, und die Umwandlung in WebP einem Plugin überlassen. Den Alt-Text trägst du trotzdem selbst ein, den ersetzt kein Format.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .