SSL-Zertifikat

Auch: SSL, TLS, HTTPS, SSL/TLS-Zertifikat

Kurz gesagt.

Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Website, zu erkennen am https in der Adresse. Ohne zeigt der Browser „Nicht sicher“ an.

So funktioniert das.

Ohne Verschlüsselung reisen Daten wie eine Postkarte durchs Netz, jeder auf dem Weg kann mitlesen. Mit SSL steckt alles in einem verschlossenen Umschlag. Das Zertifikat belegt außerdem, dass die Seite wirklich zu deiner Domain gehört. Genau genommen heißt die Technik heute TLS, der alte Name SSL ist im Sprachgebrauch geblieben.

Was das für dich heißt.

Ohne SSL markieren Chrome, Safari und Firefox deine Seite als „Nicht sicher“. Das kostet Vertrauen, bevor jemand den ersten Satz gelesen hat. Sobald ein Kontaktformular Namen und Telefonnummern überträgt, gilt Verschlüsselung auch mit Blick auf die DSGVO als Pflicht.

Google bevorzugt verschlüsselte Seiten außerdem leicht. Für die SEO zählt das aber weniger als gute Inhalte.

Was kostet ein SSL-Zertifikat?

Meist nichts. Die meisten Hoster bieten kostenlose Zertifikate von Let’s Encrypt an, die sich automatisch verlängern. Für eine normale Firmenwebsite oder einen kleinen Shop reicht das völlig. Kostenpflichtige Zertifikate, bei denen zusätzlich die Firma geprüft wird, kosten je nach Art einige Dutzend bis mehrere hundert Euro im Jahr. Sie sind eher etwas für Banken und große Plattformen.

So machen wir das.

Bei unserem Hosting ist SSL immer dabei. Prüf bei deiner Seite außerdem, ob die Adresse mit http automatisch auf https weiterleitet. Sonst bleibt eine unverschlüsselte Variante im Umlauf, und Google sieht womöglich zwei Versionen derselben Seite.

Erklärt von dbw media, zuletzt geprüft am .